DB Betriebsstellen
- 4,7
- Bewertung
- 50.00K
- Installationen
- Free
- Preis

Analysiert von App-foxy
Wer im Bahnumfeld arbeitet oder sich aus echtem Interesse mit dem deutschen Schienennetz beschäftigt, kennt die Situation: Ein Betriebsstellenkürzel steht in einem Dokument, auf einem Plan oder in einer betrieblichen Information, aber die passende Bezeichnung fällt einem gerade nicht ein. Genau für diesen Moment ist DB Betriebsstellen gedacht. Ich sehe die App weniger als allgemeines Eisenbahnlexikon und mehr als kompaktes Nachschlagewerk für schnelle Zuordnungen.
Mein erster Eindruck war entsprechend nüchtern, aber positiv. Die Anwendung von Christoph Radtke konzentriert sich auf eine klar abgegrenzte Aufgabe: Betriebsstellen der Deutschen Bahn auffindbar und verständlich zu machen. Sie gehört zu den Bücher- und Nachschlage-Apps, ist kostenlos und richtet sich laut Altersfreigabe an alle Altersgruppen. Das klingt unspektakulär, ist im Alltag aber gerade die Stärke: Man muss sich nicht durch ein großes Portal bewegen, wenn man nur eine konkrete Stelle nachschlagen möchte.
Von der Installation bis zum ersten brauchbaren Treffer
Beim ersten Start würde ich die App nicht mit einer seltenen Abkürzung auf die Probe stellen, sondern mit einem Namen, den ich sicher kenne. So lässt sich leichter einschätzen, ob die Treffer zur eigenen Fragestellung passen, bevor man sich auf eine Suche im Arbeitsalltag verlässt. Danach geht es darum, die gefundene Bezeichnung sauber mit dem Zusammenhang in der Quelle abzugleichen.
Das könnte dir auch gefallen

Windy.com macht Wetterkarten zur Alltagshilfe für draußen
Windy.com macht aus Wetterkarten ein praktisches Planungswerkzeug: Wer Regen, Wind und Gewitter rechtzeitig einschätzen will, spart unterwegs Zeit und unnötige Umwege.

Kahoot! macht aus kurzen Lernpausen gemeinsame Quizmomente
Wenn Lernen zwischen Unterricht, Chat und Feierabend stattfindet, passt Kahoot! erstaunlich gut in den Alltag. Die App macht Wissen schnell spielbar, ohne ihre Schwächen zu verstecken.

Instagram will mehr als Fotos zeigen und fordert dafür unsere Aufmerksamkeit
Zwischen Stories, Reels und endlosen Empfehlungen wird Instagram zur Bühne für Alltag und Aufmerksamkeit. Gerade darin liegen seine größte Stärke und sein wachsender Widerspruch.

Instagram im Alltagstest: Nähe, Entdeckung oder endloser Reiz?
Vom ersten Profil bis zum täglichen Kurzvideo: Instagram passt zu sehr unterschiedlichen Gewohnheiten. Entscheidend ist, ob seine Mischung aus Nähe, Entdeckung und Dauerreiz zu Ihrem Alltag passt.

eBay clever nutzen: Angebote finden und Verkäufe einfacher abwickeln
Mit gespeicherten Suchen, klugen Filtern und einem sauberen Verkaufsablauf wird eBay vom gelegentlichen Marktplatz zum Werkzeug, das im Alltag wirklich Zeit spart.

Von Manor Cafe zu Gossip Harbor: Wann sich der Wechsel lohnt
Wer von vertrauten Drei-Gewinnt-Runden kommt, muss bei Gossip Harbor vor allem den Spielrhythmus neu lernen. Was der Tausch bringt, kostet und für wen er sich rechnet.
Mehr aus unserer Nachrichtenredaktion
Was ich von der App erwarten würde
Wer eine vollständige Fahrplanauskunft, aktuelle Zugläufe, Verspätungen oder eine Reiseplanung sucht, sollte seine Erwartungen gleich richtig einordnen. Diese Anwendung ist dafür nicht der passende Ersatz. Ihr Wert liegt in der betrieblichen Bezeichnung und Zuordnung von Betriebsstellen. Das macht sie besonders interessant für Bahn-Mitarbeitende, Auszubildende, Eisenbahnfreunde, Modellbahner und Menschen, die regelmäßig mit Infrastrukturangaben zu tun haben.
Die App wirkt wie ein Werkzeug, das man nicht stundenlang benutzt, sondern im richtigen Augenblick öffnet. Gerade bei solchen Nachschlagewerken zählt deshalb weniger eine spektakuläre Oberfläche als die Frage, ob man ohne Umwege zum gesuchten Eintrag gelangt. In meiner Einschätzung erfüllt DB Betriebsstellen diesen Zweck besser als eine allgemeine Websuche, weil die Suche auf das konkrete Thema zugeschnitten ist und nicht erst zwischen Fahrkartenangeboten, Nachrichten, Karten und Foren sortieren muss.
Die Resonanz fällt ebenfalls ordentlich aus: Im Store liegt die Anwendung bei einer durchschnittlichen Bewertung von 4,7 aus mehreren hundert Bewertungen. Mehr als 50.000 Installationen zeigen außerdem, dass sie nicht nur für eine winzige Gruppe von Spezialisten interessant ist. Ich würde diese Zahlen nicht als Beweis für eine perfekte Bedienung verstehen, aber sie passen zu meinem Eindruck, dass die App eine klar erkennbare Nische sinnvoll bedient.
Der erste Start ohne unnötige Hürden
Beim Einstieg würde ich nicht versuchen, sofort jede Abkürzung zu lernen. Sinnvoller ist ein kleiner Test mit einem Eintrag, dessen Name oder Kürzel bereits bekannt ist. So bekommt man schnell ein Gefühl dafür, wie die Suche gedacht ist und welche Schreibweise am zuverlässigsten zum Ziel führt. Wer mit einem vertrauten Bahnhof oder einer bekannten Betriebsstelle beginnt, kann einen Treffer leichter beurteilen als bei einem völlig unbekannten Kürzel.
Die technische Basis ist vergleichsweise zugänglich. Die aktuelle Version ist 0.17.3 und läuft ab Android 5.0. Damit ist die App auch für Geräte interessant, die nicht zur neuesten Generation gehören. Das ist bei einem schlanken Nachschlagewerk praktisch, denn gerade ältere Zweitgeräte werden im Arbeitsumfeld oder bei Exkursionen gern weiterverwendet. Die kostenlose Bereitstellung senkt außerdem die Schwelle zum Ausprobieren, ohne dass man vor der ersten Suche eine Kaufentscheidung treffen muss.
Mein Tipp für den ersten Einsatz: Öffne die App nicht erst dann, wenn du bereits unter Zeitdruck bist. Suche vorher zwei oder drei bekannte Betriebsstellen und achte darauf, wie Kürzel, Ortsnamen und die jeweiligen Angaben dargestellt werden. Dieser kurze Probelauf verhindert, dass man während einer Besprechung oder unterwegs erst die grundlegende Bedienlogik herausfinden muss.
Die erste erfolgreiche Suche
Der wichtigste Erfolg ist nicht, irgendeinen Treffer zu sehen, sondern eine Angabe sicher zuordnen zu können. Ich würde deshalb so vorgehen: Zuerst das bekannte Kürzel oder einen markanten Teil des Ortsnamens eingeben, anschließend den passenden Eintrag öffnen und die angezeigte Bezeichnung mit der eigenen Quelle vergleichen. Erst wenn beides zusammenpasst, lohnt es sich, die Information weiterzugeben oder in eine Notiz zu übernehmen.
Dieser Kontrollschritt ist besonders nützlich, wenn ein Ortsname mehrfach vorkommt oder wenn man nur einen Teil der Bezeichnung kennt. Ein häufiger Fehler bei betrieblichen Angaben ist nicht unbedingt eine falsche Suche, sondern eine zu schnelle Interpretation des ersten ähnlichen Ergebnisses. Die App kann das Nachschlagen beschleunigen; die fachliche Prüfung, ob der gefundene Eintrag wirklich zum eigenen Zusammenhang gehört, bleibt beim Nutzer.
Ein realistisches Beispiel: Während der Vorbereitung einer Schulung taucht in einer älteren Unterlage ein Betriebsstellenkürzel auf. Statt mehrere allgemeine Suchergebnisse zu öffnen, suchst du es direkt in der Anwendung und vergleichst die gefundene Bezeichnung mit dem Strecken- oder Bahnhofsbezug im Dokument. Wenn die Angaben übereinstimmen, hast du in kurzer Zeit eine belastbare Arbeitsgrundlage. Für genau solche kleinen Unterbrechungen ist das Werkzeug überzeugender als eine umfangreiche Bahn-App.
Warum die Suche besser funktioniert als ein allgemeiner Umweg
Die naheliegende Alternative ist eine Suchmaschine. Sie kann zwar ebenfalls zu passenden Seiten führen, bringt aber oft zusätzliche Inhalte mit: Reiseverbindungen, historische Beiträge, Fotos, Fahrgastinformationen oder Diskussionen. Für eine einzelne Betriebsstelle ist das schnell mehr Ablenkung als Hilfe. DB Betriebsstellen setzt den Schwerpunkt enger und macht dadurch aus einer offenen Recherche eine gezielte Abfrage.
Eine zweite Alternative sind gedruckte Verzeichnisse oder selbst gepflegte Tabellen. Diese können im vertrauten Arbeitsablauf angenehm sein, haben aber einen Nachteil: Man muss sie aktuell halten und bei einer Suche meist manuell blättern oder filtern. Die App ist hier bequemer, wenn das Smartphone ohnehin griffbereit ist. Dafür bleibt ein persönliches Verzeichnis nützlich, wenn man eigene Kommentare, betriebliche Zusammenhänge oder häufig verwendete Einträge ergänzen möchte. Ich würde die Anwendung also nicht als vollständigen Ersatz für jede eigene Dokumentation betrachten.
Auch Karten-Apps lösen ein anderes Problem. Sie sind stark bei geografischer Orientierung und Wegen, aber ein Betriebsstellenkürzel ist nicht automatisch eine normale Adresse oder ein sichtbarer Kartenpunkt. Wer vom Kürzel zur fachlich passenden Bezeichnung gelangen will, startet mit dieser App sinnvoller. Wer dagegen wissen möchte, wie man zu einem Ort fährt oder wo sich ein Zugang befindet, braucht anschließend ein anderes Werkzeug.
Typische Verwirrung bei Kürzeln und Ortsnamen
Die größte mögliche Stolperfalle liegt nicht in der Installation, sondern in der Sprache des Themas. Betriebsstellen sind keine gewöhnlichen Suchbegriffe wie eine Straße oder ein Laden. Ein Kürzel kann für jemanden außerhalb des Bahnbetriebs zunächst völlig unverständlich sein, während ein Ortsname mehrere ähnliche Einträge nahelegt. Ich würde deshalb immer zuerst klären, ob ich gerade nach einer offiziellen Betriebsstellenbezeichnung, einem umgangssprachlichen Bahnhofsnamen oder einem geografischen Ort suche.
Hilfreich ist, die Suche nicht unnötig zu verkomplizieren. Wenn ein vollständiger Begriff keinen Treffer liefert, lohnt sich ein Versuch mit einem markanten Teil des Namens oder dem bekannten Kürzel. Umgekehrt sollte man bei einem sehr kurzen Suchwort besonders sorgfältig prüfen, ob das Ergebnis wirklich die erwartete Stelle meint. Diese Arbeitsweise ist kein versteckter Spezialmodus, sondern schlicht eine gute Gewohnheit für ein Verzeichnis, in dem ähnliche Bezeichnungen vorkommen können.
Ein weiterer Punkt: Die App sollte nicht mit einer Live-Auskunft verwechselt werden. Wenn sich eine betriebliche Situation, eine Streckenführung oder ein Fahrplan geändert hat, beantwortet ein statischer Nachschlageeintrag nicht automatisch alle daraus entstehenden Fragen. Für aktuelle Betriebszustände, Zugbewegungen oder Reiseentscheidungen würde ich zusätzlich die jeweils passende offizielle oder aktuelle Informationsquelle verwenden. Das ist keine Schwäche des Grundgedankens, sondern eine klare Grenze des Einsatzbereichs.
So würde ich die Anwendung im Alltag einsetzen
Für Mitarbeitende kann die App als schnelle zweite Meinung neben Unterlagen dienen. Steht in einem internen Text ein Kürzel, das nicht sofort präsent ist, lässt es sich nachschlagen, ohne den gesamten Arbeitsprozess zu unterbrechen. Besonders praktisch finde ich den Einsatz bei der Vorbereitung: Vor einer Besprechung kann man unbekannte Begriffe sammeln, einzeln prüfen und anschließend mit dem passenden Orts- oder Streckenzusammenhang abgleichen.
Auszubildende profitieren von einer anderen Vorgehensweise. Statt jede Abkürzung isoliert auswendig zu lernen, kann man neue Begriffe zunächst im Zusammenhang nachschlagen und sich danach eine eigene Lernliste erstellen. Die App liefert dabei den konkreten Anstoß, ersetzt aber nicht das Verständnis für die betrieblichen Zusammenhänge. Wer nur Listen memoriert, kennt vielleicht die Auflösung eines Kürzels, weiß aber noch nicht, warum diese Information in einem bestimmten Dokument wichtig ist.
Eisenbahnfreunde können die Anwendung bei Streckenbegehungen, Museumsbesuchen oder der Auswertung alter Unterlagen verwenden. Ein interessantes Detail ist dabei der Wechsel zwischen eigener Beobachtung und digitalem Nachschlagen: Man entdeckt eine Bezeichnung vor Ort, prüft sie später in Ruhe und notiert sich anschließend den Zusammenhang. Für Modellbahner ist das ebenfalls hilfreich, wenn eine Anlage an realen Betriebsstellen orientiert werden soll. Die App liefert dafür einen sachlichen Referenzpunkt, nicht automatisch eine komplette historische Dokumentation.
Ein nützlicher Workflow für unterwegs
Wenn ich die App auf einer Tour verwenden würde, hätte ich die relevanten Kürzel oder Ortsnamen bereits in einer kurzen Notiz gesammelt. Dann müsste ich unterwegs nicht aus einem langen Dokument kopieren oder mich an eine unvollständige Schreibweise erinnern. Nach jeder Suche würde ich den Treffer direkt mit der Quelle abgleichen und nur die bestätigten Angaben übernehmen. Dieser kleine Ablauf reduziert Verwechslungen und macht die App zu einem Teil einer sauberen Recherche statt zu einer bloßen Ratehilfe.
Für Gespräche mit anderen Bahninteressierten ist außerdem sinnvoll, nicht nur das Kürzel weiterzugeben. Ich würde immer auch die ausgeschriebene Bezeichnung nennen, damit das Gegenüber prüfen kann, ob wir tatsächlich über dieselbe Betriebsstelle sprechen. Gerade bei kurzen Abkürzungen verhindert das Missverständnisse. Die Anwendung ist am stärksten, wenn sie als Brücke zwischen Fachkürzel und verständlicher Bezeichnung genutzt wird.
Ein weniger offensichtlicher Vorteil liegt darin, dass man die eigene Unsicherheit sichtbar machen kann. Statt eine unbekannte Abkürzung aus dem Zusammenhang zu erraten, lässt sie sich gezielt überprüfen. Das klingt banal, spart aber in technischen Gesprächen Zeit und verhindert, dass sich eine falsche Zuordnung in weitere Notizen oder Erklärungen fortsetzt. Für mich ist genau diese Fehlervermeidung der praktische Kern der App.
Wo die Grenzen im Vergleich zu anderen Lösungen liegen
Die enge Ausrichtung ist zugleich die größte Einschränkung. Wer eine App mit Kartenansicht, Routenplanung, Abfahrtszeiten, Live-Meldungen und touristischen Informationen erwartet, wird hier vermutlich zu wenig finden. In diesem Fall sind eine Verkehrs-App oder eine Kartenanwendung die bessere erste Wahl. DB Betriebsstellen sollte man öffnen, wenn die Frage lautet: „Welche Betriebsstelle steckt hinter dieser Bezeichnung?“ und nicht: „Wie komme ich dorthin?“
Auch für historische Recherche würde ich vorsichtig vorgehen. Ein Nachschlagewerk kann beim Einstieg helfen, aber historische Namen, frühere Streckenverläufe oder längst veränderte Anlagen verlangen oft zusätzliche Quellen. Wer eine wissenschaftlich vollständige Dokumentation erstellen möchte, sollte die gefundenen Angaben mit Fachliteratur, Archivmaterial oder offiziellen Unterlagen abgleichen. Die App ist dafür ein praktischer Startpunkt, aber nicht automatisch die gesamte Recherche.
Die Darstellung richtet sich zudem eher an Menschen, die mit dem Thema bereits etwas anfangen können. Ein völliger Neuling erhält zwar einen Zugang zu den Begriffen, aber nicht zwangsläufig eine ausführliche Einführung in die deutsche Eisenbahninfrastruktur. Ich würde Einsteigern empfehlen, unbekannte Kürzel nicht isoliert zu sammeln, sondern jeweils nach dem betrieblichen Kontext zu fragen. So wird aus dem Verzeichnis ein Lernwerkzeug statt einer bloßen Liste.
Was nach den ersten Treffern sinnvoll ist
Nach den ersten erfolgreichen Suchen würde ich mir eine persönliche Routine aufbauen. Häufig benötigte Begriffe können in einer separaten Notiz gesammelt werden, während seltene Einträge jedes Mal neu geprüft werden. Wichtig ist, die eigene Liste nicht als Ersatz für das Nachschlagen zu behandeln, wenn Genauigkeit zählt. Sie dient der Vorbereitung und dem Lernen; die App bleibt die schnellere Anlaufstelle, wenn eine konkrete Zuordnung erneut gebraucht wird.
Wer die Anwendung beruflich nutzt, sollte außerdem festlegen, wann eine zusätzliche Prüfung erforderlich ist. Für ein informelles Gespräch reicht der gefundene Eintrag oft aus. In einer offiziellen Dokumentation, bei Schulungsunterlagen oder bei einer Entscheidung mit betrieblichen Folgen würde ich die Bezeichnung jedoch immer noch gegen die maßgebliche Arbeitsquelle halten. Dieses abgestufte Vorgehen verbindet Geschwindigkeit mit der nötigen Sorgfalt.
Technisch sollte man die App nach der Installation einmal in Ruhe ausprobieren und prüfen, ob das eigene Gerät die benötigte Android-Version unterstützt. Die Altersfreigabe ab null Jahren ist für die Zielgruppe unproblematisch, sagt aber wenig über den fachlichen Anspruch aus: Die Bedienung kann einfach sein, während die Begriffe selbst Spezialwissen voraussetzen. Genau deshalb lohnt sich der erste Test mit bekannten Einträgen.
Mein Urteil für unterschiedliche Nutzer
Ich würde DB Betriebsstellen Bahn-Mitarbeitenden und Eisenbahnfreunden empfehlen, die regelmäßig mit Betriebsstellenkürzeln oder entsprechenden Bezeichnungen arbeiten. Auch für Auszubildende, Modellbahner und engagierte Streckenrechercheure kann die kostenlose App einen echten Mehrwert bieten. Ihr Nutzen entsteht nicht durch eine möglichst große Zahl an Zusatzfunktionen, sondern durch den kurzen Weg von einer unklaren Bezeichnung zu einer überprüfbaren Zuordnung.
Überspringen würde ich sie, wenn du ausschließlich Fahrpläne, Verspätungen, Tickets oder Navigation brauchst. Dafür gibt es passendere Anwendungen, die auf diese Aufgaben spezialisiert sind. Ebenso würde ich sie nicht als alleinige Quelle für umfangreiche historische oder betriebliche Untersuchungen verwenden. In solchen Fällen ist sie ein Baustein unter mehreren, nicht das komplette Informationssystem.
Insgesamt gefällt mir die klare Nische. Christoph Radtke hat mit dieser Bücher- und Nachschlage-App kein überladenes Bahnportal geschaffen, sondern ein Werkzeug für einen konkreten Informationsbedarf. Seit dem Erscheinen im April 2016 wurde die Anwendung weitergeführt; die aktuelle Fassung zeigt, dass das Projekt nicht nur als einmalige Liste gedacht ist. Wer genau diese Art von Nachschlagehilfe sucht, kann sie ohne Kosten testen und sich anhand weniger eigener Suchvorgänge schnell ein Urteil bilden.
Mein abschließender Rat ist einfach: Installiere die App, nimm ein bekanntes Betriebsstellenkürzel und einen vertrauten Ortsnamen als Test und vergleiche die Ergebnisse mit deinen Unterlagen. Wenn du danach häufiger denkst, dass dir genau diese Zuordnung im Alltag Zeit spart, passt das Werkzeug wahrscheinlich zu dir. Wenn deine Fragen dagegen hauptsächlich mit Verbindungen, Karten oder aktuellen Ereignissen zu tun haben, ist eine andere App die bessere Wahl. Für den schmalen, aber wichtigen Zweck des betrieblichen Nachschlagens ist DB Betriebsstellen angenehm direkt und überraschend nützlich.
Häufig gestellte Fragen zu DB Betriebsstellen
01Was ist DB Betriebsstellen und wofür kann ich die App nutzen?
DB Betriebsstellen ist eine praktische Informations-App für alle, die sich mit dem deutschen Eisenbahnnetz beschäftigen. Sie bietet Zugriff auf Daten zu Betriebsstellen, Bahnhöfen und weiteren betrieblichen Punkten der Deutschen Bahn. Besonders hilfreich ist sie für Eisenbahnfans, Modellbahner, Lokführer, Pendler und Nutzer, die bestimmte Abkürzungen, Standorte oder betriebliche Bezeichnungen schnell nachschlagen möchten.
02Welche Informationen bietet DB Betriebsstellen zu den einzelnen Einträgen?
Je nach Datensatz können zu einer Betriebsstelle verschiedene Angaben angezeigt werden, darunter Name, Abkürzung, Ort, geografische Lage und weitere bahnbezogene Kennzeichnungen. Die App dient vor allem als übersichtliches Nachschlagewerk. Nutzer sollten jedoch beachten, dass die verfügbaren Informationen vom verwendeten Datenbestand abhängen und nicht zwingend alle aktuellen betrieblichen Änderungen oder kurzfristige Fahrplaninformationen enthalten.
03Benötigt DB Betriebsstellen eine Internetverbindung?
Ob eine permanente Internetverbindung erforderlich ist, hängt von der jeweiligen Version und der technischen Umsetzung der App ab. Grundlegende Such- und Nachschlagefunktionen können bei einer lokal gespeicherten Datenbank möglicherweise offline funktionieren. Für Updates, den Download neuer Daten oder eventuell eingebundene Kartenansichten kann jedoch eine Verbindung notwendig sein. Vor der Nutzung unterwegs empfiehlt es sich, die Daten vorher zu aktualisieren.
04Für wen ist DB Betriebsstellen besonders geeignet?
Die App richtet sich vor allem an Nutzer mit Interesse an Eisenbahnen und Infrastruktur. Dazu gehören Bahnfreunde, Eisenbahnfotografen, Mitglieder von Modellbahnvereinen, Lokführer in Ausbildung sowie Personen, die häufig mit Betriebsstellenbezeichnungen arbeiten. Für gewöhnliche Fahrgäste ist sie weniger als Reiseplaner geeignet, da der Schwerpunkt auf technischen und betrieblichen Informationen liegt und nicht auf Ticketkauf, Verspätungen oder aktuellen Verbindungen.
05Ist DB Betriebsstellen kostenlos und welche Einschränkungen sollte ich vor dem Download kennen?
Ob DB Betriebsstellen kostenlos angeboten wird, kann je nach Plattform, Version und Anbieter variieren. Vor der Installation sollten Nutzer die Angaben im jeweiligen App Store zu Preis, Werbung, In-App-Käufen und Datenschutz prüfen. Außerdem ist wichtig zu wissen, dass eine solche Datenbank nicht automatisch eine offizielle Echtzeitquelle der Deutschen Bahn darstellt. Für verbindliche Fahrplan-, Bau- oder Betriebsinformationen sollten daher zusätzlich offizielle Bahnangebote verwendet werden.
Vorteile
- Übersichtliche Suche nach Bahnhöfen
- Haltepunkten und Betriebsstellen
- Praktische Detailinformationen für Bahnfreunde und Streckenplanungen
- Auch unterwegs schnell nutzbar
- ohne umfangreiche Einarbeitung
- Hilfreich zum Nachschlagen von Abkürzungen und Standortdaten
- Kompakte Anwendung mit klarem Fokus auf Eisenbahninfrastruktur
Nachteile
- Datenumfang und Aktualität können je nach Betriebsstelle variieren
- Für normale Fahrgäste bietet die App nur begrenzten praktischen Nutzen
- Keine Fahrplanauskunft oder Möglichkeit zur Ticketbuchung enthalten
- Technische Begriffe können Einsteiger zunächst überfordern
- Abdeckung und Funktionen sind möglicherweise regional unterschiedlich
DB Betriebsstellen
Galerie












